Hast du jemals gedacht: „Erst wenn …, dann kann ich anfangen“ – und bist dann nie gestartet?
Oder vielleicht sagst du dir immer wieder: „Ganz oder gar nicht“ – nur um dann aufzugeben, wenn etwas nicht sofort perfekt läuft?
Wenn du dich hier wiedererkennst, bist du nicht allein. Viele von uns sabotieren sich unbewusst, ohne es zu merken. Aber warum tun wir das eigentlich?
Warum geschieht Selbstsabotage?
✨ Bis zu 98 % unserer Handlungen werden von unbewussten Mustern gesteuert.
Diese Muster entstehen meist schon früh – in der Kindheit, innerhalb des Familiensystems. Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich muss hart arbeiten, um geliebt zu werden“ prägen uns tief und begleiten uns oft ein Leben lang.
Unser Nervensystem möchte uns schützen. Es hält uns in bekannten, scheinbar sicheren Mustern, selbst wenn diese uns blockieren oder zurückhalten.
Beispiele aus der Praxis – vielleicht kennst du das?
Stell dir vor, du willst eine neue Routine etablieren, wie zum Beispiel regelmäßig Sport treiben. Doch nach zwei Wochen fühlst du dich unmotiviert und lässt es schleifen.
Dein innerer Kritiker meldet sich:
„Siehst du? Du kannst das sowieso nicht.“
Oder: „Jetzt hast du ein paar Tage nichts getan – warum überhaupt weitermachen? Ganz oder gar nicht!“
Das ist der Moment, in dem du innehalten darfst. Frag dich:
„Warum höre ich auf? Was hält mich zurück?“ Vielleicht ist es die Angst zu scheitern oder die Überzeugung, dass du perfekt sein musst.
Dasselbe gilt fürs Abnehmen: Die ersten Monate laufen oft gut, doch das Gewicht zu halten, wird zur Herausforderung. Warum? Weil wir uns unbewusst selbst sabotieren, sobald der anfängliche Schwung nachlässt.
Was macht Selbstsabotage mit uns?
Selbstsabotage wirkt sich auf mehreren Ebenen aus:
- Es hält uns in der Komfortzone, obwohl wir uns nach Veränderung sehnen.
- Es blockiert unser Nervensystem, indem es uns in einem Zustand von Stress und Alarmbereitschaft hält, ohne dass es einem auffällt.
- Es nährt Ausreden, wie „Ganz oder gar nicht“. Wenn wir scheitern, geben wir auf, bevor wir überhaupt richtig angefangen haben.
Und das Ergebnis? Wir bleiben in alten Mustern gefangen, obwohl wir wissen, dass mehr möglich wäre…
Die gute Nachricht: Selbstsabotage ist nicht dein Feind!
Selbstsabotage ist eine Einladung, hinzuschauen. Sie zeigt dir, wo du alte Muster erkennen und loslassen darfst. Wenn du lernst, sie zu verstehen, kannst du sie in Kraft und Leichtigkeit verwandeln.

Wie du den Kreislauf durchbrichst: 7 praktische Schritte
1️⃣ Werde dir deiner Glaubenssätze bewusst.
Frage dich: „Welcher innere Satz hindert mich gerade?“ Schreibe ihn auf und stelle ihn bewusst infrage.
2️⃣ Reflektiere dein Familiensystem.
Welche Muster und Überzeugungen hast du von deinen Eltern oder Vorfahren übernommen? Welche davon sind heute nicht mehr dienlich?
Manchmal übernehmen wir sogar Muster von beispielsweise der Mutter, die wir als Kind als unangenehm empfinden. Dann wenn wir selbst in die Rolle der Mutter schlüpfen ein solches Verhalten unbewusst leben. „Nur“ um der Mutter näher zu sein, wenn dies in der Kindheit emotional zu wenig war.
3️⃣ Arbeite mit deinem Nervensystem.
Setze bewusste Techniken ein, wie tiefe Atemübungen oder Klopftechniken, um Stress abzubauen und dich zu zentrieren.
4️⃣ Fange klein an.
Verabschiede dich vom „Ganz oder gar nicht“-Denken. Jeder kleine Schritt zählt. Schon 5 Minuten bewusstes Handeln können einen Unterschied machen.
5️⃣ Verändere deinen Fokus.
Richte deine Aufmerksamkeit auf Fortschritt statt Perfektion. Erkenne, wie weit du bereits gekommen bist, statt nur auf das zu schauen, was noch fehlt.
6️⃣ Lobe dich selbst.
Feiere jeden kleinen Erfolg. Diese positive Rückkopplung stärkt dein Selbstvertrauen und motiviert dich, weiterzumachen.
7️⃣ Erkenne deine Ausreden.
Hinterfrage Sätze wie „Ich habe keine Zeit“ oder „Das ist nichts für mich“. Oft sind sie nur Schutzmechanismen, um in der Komfortzone zu bleiben.
Was kannst du konkret tun, um Selbstsabotage zu überwinden?
💡 Praktischer Tipp 1:
Starte mit einer kleinen, bewussten Handlung – egal, wie klein sie ist. Setze dir z. B. das Ziel, 5 Minuten bewusst zu atmen oder einen kleinen Schritt in Richtung deines Ziels zu machen.
💡 Praktischer Tipp 2:
Schreibe jeden Abend 3 Dinge auf, die dir heute gelungen sind. Das schärft deinen Fokus auf das Positive und stärkt dein Vertrauen in dich selbst.
💡 Praktischer Tipp 3:
Wenn du das nächste Mal in Selbstsabotage verfällst, halte inne und frage dich: „Was würde ich meiner besten Freundin in dieser Situation raten?“

Fazit: Selbstsabotage als Schlüssel zur Freiheit 🗝️
Wahre Sicherheit entsteht nicht durch Stillstand, sondern durch Vertrauen in dich selbst. Selbstsabotage ist keine Schwäche – sie ist ein Wegweiser. Sie zeigt dir, wo du hinschauen darfst, um alte Blockaden zu lösen und dein volles Potenzial zu entfalten.
Bist du bereit, die Kontrolle zurückzugewinnen und dein Leben aktiv zu gestalten?
Wenn du tiefer eintauchen möchtest, melde dich bei mir für ein kostenfreies Erstgespräch. Gemeinsam finden wir heraus, welche Muster dich zurückhalten und wie du sie loslassen kannst.
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In diesen vier Tagen arbeiten wir gemeinsam daran, deine Glaubenssätze aufzulösen, alte Ängste loszulassen und dein volles Potenzial zu entfalten. 💫
Von Herzen,
Maria,
dein Meeresstern 🌊⭐