1. Gesundheitliche Voraussetzungen und Hinweise zur
Teilnahme vor allem bei Atemtechnik
Die Atemtechnik ist nicht geeignet oder sollte nur nach ärztlicher Rücksprache
durchgeführt werden, wenn eine oder mehrere der folgenden Bedingungen vorliegen:
Herz-Kreislauf & Blutdruck:
Unkontrollierter Bluthochdruck oder niedriger Blutdruck mit Ohnmachtsneigung.
Herzrhythmusstörungen, Herzkrankheiten oder vergangener Herzinfarkt.
Erhöhtes Schlaganfallrisiko oder vergangener Schlaganfall.
Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (z. B. Marcumar, Xarelto).
Neurologische Erkrankungen & Kopfbereich:
Epilepsie oder Krampfanfälle in der Vergangenheit.
Schädel-Hirn-Traumata oder erhöhter Hirndruck.
Erhöhter Augeninnendruck (Glaukom) oder Netzhautprobleme.
Frische Verletzungen, Operationen oder offene Wunden im Gesicht (inkl. Zahn-OPs oder
ästhetische Behandlungen).
Psychische & emotionale Gesundheit:
Schwere Depressionen mit Suizidgedanken oder bipolare Störung.
Schizophrenie oder andere Psychosen.
Aktive Panikstörungen oder extreme Angstzustände.
Lungen- & Atemwegserkrankungen:
Asthma (wenn nicht stabil medikamentös eingestellt).
COPD oder andere chronische Lungenerkrankungen.
Kürzlich durchgemachte Lungenentzündung oder Bronchitis.
Sonstige Kontraindikationen:
Schwangerschaft (besonders im 1. & 3. Trimester).
Frische Operationen, insbesondere am Bauch, Kopf oder Brustbereich.
Einnahme von starken Beruhigungs- oder Psychopharmaka.
2. Hinweise und Sicherheit – Atemtechnik und Eisbaden
Wichtige Hinweise zur Atemtechnik:
Die Atemtechnik ist eine Selbsterfahrung und ersetzt keine medizinische oder
psychotherapeutische Behandlung.
Solltest du während der Atemsession Unwohlsein verspüren, kannst du jederzeit
pausieren oder abbrechen.
Trinke vor der Session ausreichend Wasser und nimm dir nach der Übung Zeit zur
Erdung.